Bericht
Auf einem außerordentlichen eilbedürftigen Landesparteitag wollen die hessischen Nationaldemokraten am morgigen Sonnabend, den 22. November, ihre Landesliste für die vorgezogene Neuwahl des Hessischen Landtages am 18. Januar 2009 wählen. Der hessische NPD-Landesvorstand hat den 33-jährigen Frankfurter Stadtverordneten und Landesvorsitzenden Jörg Krebs zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl nominiert. Die Nominierung Krebsʹ wurde am 15. November auch durch den NPD-Parteivorstand auf dessen Sitzung im Brandenburgischen Wittenberge bestätigt.
Der Landesvorsitzende Jörg Krebs erklärt zum geplanten Wahlantritt der NPD:
„Die hessische NPD ist sich der Größe der Herausforderung eines Wahlantritts zur vorgezogenen Neuwahl durchaus bewußt. Die undemokratische Hürde einer notwendigen Beibringung von mindestens 1000 Unterstützungsunterschriften für den Wahlvorschlag Landesliste stellt für alle kleineren Parteien eine enorme Herausforderung dar, die nur unter einer äußersten Kraftanstrengung zu bewältigen ist. Wir hessischen Nationaldemokraten sind allerdings fest entschlossen, diese Hürde zu nehmen, um den Wählerinnen und Wählern in Hessen am 18. Januar 2009 eine wirkliche Alternative zum abgewirtschafteten etablierten Parteienkartell bieten zu können. Die hessische NPD ist hochmotiviert und erfreut sich darüber hinaus der breiten Solidarität seitens der Bundespartei und der angrenzenden Landesverbände. Unsere nationale Solidarität ist unsere schärfste Waffe und mit dieser Waffe werden wir es schaffen, durch unseren Wahlantritt aufzuzeigen, daß ein soziales Hessen nur auf einer nationalen Grundlage möglich ist.“
» Die NPD, ein Kurzportrait
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