24.02.2010

Imam wirft das Handtuch, aber: Wie glaubwürdig ist "Hazrat-Fatima"?


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Der als "Antisemit" gebrandmarkte Imam der geplanten Großmoschee im Frankfurter Stadtteil Hausen, Sebahattin Türkyilmaz, hat vergangenen Sonntag nach wochenlanger Debatte das Handtuch geworfen. Der Druck wurde offenbar zu groß, hat sich doch neben Frankfurts "Integrationsdezernentin" Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) und "Integrationsminister" Jörg-Uwe Hahn (FDP), auch die gesamte Riege der etablierten Parteien im Römer gegen ihn gewendet. Gestern nun hielt der Generalsekretär der Hazrat Fatima-Gemeinde, Ünal Kaymakçi, eine Pressekonferenz in Frankfurt ab.

Überraschend war, daß Kaymakçi die Aussagen seines Glaubensbruders vom Sonntag, wonach die Moscheegemeinde trotz dessen Rücktritts hinter ihrem Imam stünde, nicht bestätigen wollte. Vielmehr versuchte er möglichst glaubhaft - unter Verwendung typischer "PC"-Floskeln - zu versichern, daß die von Türkyilmaz vertretenen Grundsätze nicht jene der Moscheegemeinde seien. Türkyilmaz habe, so Kaymakçi, eine "empfindliche Grenze" überschritten. Gemeint ist jene "Grenze", die gemeinhin mit den Worten "historische Verantwortung der deutschen Gesellschaft gegenüber Juden und dem Judentum" beschrieben wird.

Zunächst richtete sich die Kritik der Gutmenschen nur gegen die Teilnahme des Imams an einer Al-Quds Demo im Jahre 2006, bei welcher auch die Parole "Tod Israel" skandiert worden sein soll. Dann aber tauchte der Inhalt einer Freitagspredigt des Geistlichen auf, welcher gleichfalls tendenziell "antisemitisch" gewesen sein und mit den Worten "Möge Allah das besetzte Palästina aus den Händen der Zionisten befreien" geendet haben soll. Vom Inhalt dieser Predigt, die Türkyilmaz im September 2009 gehalten hatte, will nun Ünal Kaymakçi erst letzte Woche Mittwoch erfahren haben.

Er habe daraufhin Türkyilmaz "unmißverständlich" mitgeteilt, daß er den Inhalt der Predigt nicht vertreten könne. Der kritische Beobachter fragt sich, bei aller ablehnenden Haltung gegenüber dem Islam in Deutschland, allerdings, welche Aussagen die Predigt denn noch beeinhaltet hat. Legt man nämlich den letzten Satz zu Grunde, so kann daraus, objektiv gesehen, wohl kaum eine antisemitische, sondern vielmehr eine antizionistische Grundhaltung des muslimischen Geistlichen abgeleitet werden. Ein Umstand, der eigentlich auch Kaymakçi aufgefallen sein müßte.

Überhaupt wirkte der Text, welcher bei der Pressekonferenz zur Verlesung kam und dem Verfasser vorliegt, irgendwie reichlich affektiert und gezwungen deutlich in seiner distanzierenden Tendenz. Es drängt sich einem förmlich der Verdacht auf, als ob die "Ungläubigen" einfach - koste es, was es wolle - beruhigt werden sollten und vor allem das Bauprojekt in Frankfurt-Hausen nicht weiter gefährdet werden sollte. In der Not, da ißt der Teufel Fliegen, heißt es. Gerade Muslime der schiitischen Glaubensrichtung bedienen sich nämlich der sogenannten "Taqqiah" und meinen damit, daß, wenn es dem eigenen Glauben nützt, der Gläubige seine wahren Glaubensgrundsätze verleugnen darf.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang daran, daß Imam Türkyilmaz noch bis vor Kurzem öffentlich behauptete, von der politischen Tendenz bzw. Intention der sogenannten "Al-Quds Demos" nichts gewußt zu haben. Der öffentlich bekannte Teil seiner Predigt vom September 2009 straft ihn hingegen eindeutig Lügen. Auch Herr Kaymakçi hat mit seinem hinhaltenden Verhalten und seiner Laviererei nicht gerade die eigene Glaubwürdigkeit gestärkt. Wie dem auch sei, der ganze Fall hat eines jedenfalls deutlich gezeigt: Sämtliche islamkritischen Kräfte, die sich von Anfang an gegen den Bau der Großmoschee in Hausen stark machten, wurden in ihrer skeptischen Grundhaltung auf glänzende Weise bestätigt. Im Umkehrschluß wurden alle Befürworter des Moscheebaus, also der gesamte Frankfurter Magistrat und die Römer-Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linke und FAG bis auf die Knochen blamiert.

Jörg Krebs,
NPD-Stadtverordneter in Frankfurt a. M.

Frankfurt, den 24.02.2010

Quelle: www.npdimroemer.de


 

Quelle: http://www.npd-hessen.de/


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