Die größte hessische Stadt hat zu Beginn der neuen Woche ihrem traurigen Ruf als bundesdeutsche Hauptstadt des Verbrechens wieder alle „Ehre“ gemacht. Zwei Menschen wurden bei insgesamt drei gewalttätigen Übergriffen in Zügen bzw. S-Bahnen verletzt. In der Nacht zum Montag wurde zunächst ein Sicherheitsmitarbeiter der Bahn von zwei Männern angegriffen, gegen eine Glasabtrennung geschleudert und mit Schlägen und Tritten traktiert. Die Glasabtrennung zerbrach und die Gewalttäter flüchteten im Stadtteil Sachsenhausen zu Fuß aus dem Zug der S-Bahnlinie 4. Der Sicherheitsmitarbeiter, der nach der Attacke mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden mußte, hatte die Schläger lediglich aufgefordert, das Rauchen im Zug zu unterlassen.
Im westlichen Frankfurter Stadtteil Nied wurde ein 34-jähriger Fahrgast in einer S-Bahn der Linie 1 von einem Unbekannten durch einen Kopfstoß verletzt, weil dieser den Gewalttäter zuvor aufgefordert hatte, seine Musik leiser zu stellen. Der Täter konnte an der Station in Frankfurt-Griesheim unerkannt entkommen.
Ein besonders dreister Raubüberfall ereignete sich schließlich am Frankfurter Hauptbahnhof. Ein Zugbegleiter wurde im Gang eines Zuges von vier Männern eingekreist und in eine Toilette gedrängt. Nachdem der Bahnmitarbeiter den Tätern sein Diensthandy und seine Geldbörse ausgehändigt hatte, ließen die Kriminellen von ihm ab und flüchteten aus dem Zug. Der heutige Montag war also wieder ein ganz normaler Tag in der multikulturell/-kriminellen Mainmetropole Frankfurt.
Jörg Krebs
Quelle: www.npdfrankfurt.de
30.12.2009
Frankfurt am Main, Hauptstadt des Verbrechens: Drei Überfälle in Zügen!
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