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09.12.2018

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Über 2,5 Jahre AfD Fraktion im Lahn Dill Kreis - Eine Bestandsaufnahme

Von einer pseudopatriotischen Oppositions- zu einer etablierten Anbiederungspartei.
                                                                                                       
Seit über zweieinhalb Jahren sitzt nun die AfD im Kreistag des Lahn-Dill Kreises. Es ist nun einmal Zeit Bilanz zu ziehen über deren Arbeit, denn viele patriotische und auch nationale Wähler haben der AfD ihre Stimme gegeben und Sie somit zur drittgrößten Kraft im Lahn-Dill-Kreis gemacht. In den ersten Monaten der Legislaturperiode machte die AfD gute Oppositionsarbeit. Sie ärgerten die etablierten Parteien mit Geschäftsordungsanträgen, Reden, Anfragen, eigenen Anträgen und stimmten sogar Anträgen von der NPD zu.

Doch dann am die Kehrtwende.
Nach gut einem Jahr bestimmten Richtungsstreitigkeiten und Personaldebatten das Außenbild der AfD.
Personell musste die ehemalige Fraktionsvorsitzende Veronika Kraft ihren Hut als Vorsitzende nehmen und ihren in der zweiten Reihe einnehmen.

Aber auch die politische Ausrichtung änderte sich. Man fing an die CDU zu loben und versuchte eine Anbiederung an diese zu machen. Selbst ein Disziplinarverfahrensantrag gegen den Landrat (wegen dessen Äußerungen zum Bundesverfassungsgericht) zog man zugunsten eines abgeschwächten CDU Antrags zurück.
Während die NPD knallharte Worte für die Äußerungen und die Taten der Sozis fand und dafür eine Rüge von der Kreistagsvorsitzenden kassierte, beklatschten die AfD Abgeordneten noch die Erteilung der Rüge.                                                                                                
Mitte des Jahres 2018 kam dann raus, dass der AfD Kreistagsabgeordnete Sydow wegen der illegalen Einschleusung von Ausländern angeklagt ist (https://www.mittelhessen.de/lokales/region-wetzlar_artikel,-AfD-Politiker-soll-Auslaender-eingeschleust-haben-_arid,1354232.html). Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen AfD-Kreistagsabgeordneten. Er soll einen Ausländer nach Deutschland eingeschleust haben. Dies verwundert nicht, wenn man sich mit dem Lebenslauf dieser Person auseinandersetzt (https://youtu.be/sZR-eUWsU5w). Sydow machte sich also zum willigen Erfüllungsgehilfen der Überfremdungsindustrie und gibt selbst zu, einen "Moslem" aus dem ehemaligen Jugoslawien raus geschmuggelt zu haben. Ob es sich auch hierbei um gezielte, straf-bewährte Schleuserei handelt, muss umgehend aufgeklärt werden.
Vor kurzem verstarb dann auch der Kreisbeigeordnete der AfD. Dieses war ein herber Schlag, da die Nachrückerin auf das Mandat verzichtete. Seitdem sitzt die AfD ohne ein Mandat im Kreisausschuss und verzichtet somit unverständlicherweise auf wichtige Hintergrundinformationen.

Fazit
Die AfD im Lahn Dill Kreis ist personell schwach; keiner der 19 Landtags- und 6 Bundestagsabgeordneten, die die AfD in Hessen besitzt, kommt aus dem Lahn-Dill-Kreis. Da auch keine einheitliche, heimattreue Ausrichtung in nächster Zeit zu erwarten ist, wird die AfD auch in Zukunft mehr mit sich selbst beschäftigt sein, als konsequente Oppositionsarbeit zu machen.

Einzig und allein die Vertreter der NPD werden auch in Zukunft  knallharte Oppostionspoltik machen!

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