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01.07.2020

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Industriestandort Lahn-Dill erhalten - NPD bringt Resolution in Kreistag

Der Kreistag fasst folgenden Beschluss:
Der Kreistag des Lahn-Dill-Kreis bekennt sich zum Industriestandort Lahn-Dill und setzt sich für dessen Erhalt ein. Der Kreistag appelliert an Bund und Land, sich von ihrer derzeitigen Politik der Industriezerstörung abzuwenden.

Der NPD-Kreistagsabgeordnete Thassilo Hantusch begründet die Resolution:

Frau Kreistagsvorsitzende,
meine Damen, meine Herrn, sehr geehrte Zuhörer im Kreistag.
Ein Antrag, der schon ein halbes Jahr vorliegt, aber aktueller nicht sein kann. Zum Zeitpunkt, als ich den Antrag stellte, ging es unserer Industrie in Deutschland und dem Lahn-Dilll-Kreis schon nicht rosig. Eine verfehlte Energiewende, die Diskussion um die Einführung einer Co2 Steuer, sowie große Konkurenz aus Billiglohnländern haben unserer Industrie stark zugesetzt. Jetzt in Corona Zeiten ist das Dilemma für unsere heimische Industrie perfekt. Durch die Ungewissheit, ob ein Dieselverbot kommt und ob sich das Elektroauto unter Zuhilfenahme ökofaschistischer, also planwirtschaftlicher Maßnahmen längerfristig durchsetzt, hält die Autoindustrie ihre Aufträge für unsere heimischen Firmen zurück. Aber gerade im Lahn-Dill-Kreis, dem Industriestandort Nr.1 in Hessen, verorten sich viele Zulieferer der Autoindustrie.

Bund und Land dürfen die Autoindustrie nicht länger verunsichern, sondern müssen einen Weg weisen, der nicht an ideologischen Phantastereien, sondern an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet ist. Dieser Weg muss dann auch für den Verbraucher die finanziell bestmögliche Lösung bei gleichzeitigem Erhalt der heimischen Arbeitsplätze darstellen.

Nur der Zwang zum CO²-Flottengrenzwert, also das Gesamtangebot an Neuwagen eines Herstellers mit gesetzlich vorgeschriebenen immer niedrigeren CO²-Werten, sorgt bei unseren Fahrzeugherstellern für Entwicklung und Bau von Elektroautos. Nicht der freie Markt mit seinen finanziell verantwortungsbewussten Teilnehmern.

Die Verkaufszahlen von Elektroautos bewegen sich allerdings weiterhin in völlig überschaubarem Rahmen und Straßen-Stromer sind für Otto-Normal-Verbraucher nicht nur unpraktisch und alltagsfern, sondern wirtschaftlich untragbar.
Eine einseitige Fokussierung auf den CO²-Ausstoss verhindert die wissenschaftliche Gesamtbetrachtung der Umweltbilanz eines Fahrzeuges.

Gerade deutsche Firmen haben in der Filtertechnik bereits große Fortschritte erzielt und sind weltweit führend. Es wird aber von einer volksfremden Regierung der Bau von rohstoffintensiven Fahrzeugen gefördert, zu deren natürlichen Quellen wir nur erschwerten, also finanzintensiven Zugriff haben. Die Zerstörung der Umwelt, bspw. durch den Abbau seltener Erden sollte auch Ihnen - meine Damen und Herren - nicht unbekannt sein. Zudem wird beim Bau der Akkus auch Kobalt verwendet. Im Kongo werden Kobaltminen betrieben, für deren Gewinnung häufigst auch Kinder eingesetzt werden. Ganz abgesehen davon, dass beim Einsatz von über einer Million Elektroautos neue Atomkraftwerke in Deutschland gebaut werden müssten, um den anfallenden Strombedarf zu decken. Neue Windräder werden dazu in keinster Weise ausreichen.

Und es kommt noch härter: Mit der nächsten – geplanten - Euro-Abgas-Norm werden Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor nach jetzigem Stand für den Alltagsbedarf gleichsam unmöglich gemacht. Unserer heimischen Industrie wird somit die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ausländischen Anbietern künstlich entzogen. Wie soll denn bei solch einer Politik noch die marktwirtschaftliche Auseinandersetzung um das beste Auto für die Garage des Kunden möglich sein?

Gleichzeitig wird durch Massenmedien die Gängelung des Individualverkehrs propagiert und praktisch indirekter Nutzungszwang eines völlig unzureichend ausgebauten ÖPNV betrieben. Selbst die Abgeordneten der Grünen im Lahn-Dill-Kreis gehen ja nicht einmal mit gutem Beispiel voran, sondern kommen mit ihrem Auto zu den Kreistagssitzungen. Wie sollen wir das nun vom Otto Normalverbraucher erwarten? Wie lange wollen Sie, meine Damen und Herren Abgeordneten des Kreistages, täglich an der Haltestelle - auf dem Weg zur Arbeit oder um Einkäufe zu tätigen – warten? Diesen durch aufgenötigte, unnötige Wartezeiten ideologisch betriebenen Raub an Lebenszeit lehnen wir auf das schärfste ab, da er nicht nur Gesundheit und Innovationskraft unseres Volkes schwächt, sondern auch dazu führt, dass – gewolltermaßen - unser innovativer Industrie- und Hochtechnologiestandort zu einer krisenanfälligen Dienstleistungsgesellschaft auf technischem Niedrigstniveau gewandelt wird. Das passt ja dann auch wieder zu den vielen Quantenphysikern und Imkern, die nach Deutschland importiert werden.

Durch die dogmatisch fehlgeleitete Energiewende, welche zu überhöhten Strompreisen für den Verbraucher und somit zu geringeren Konsumausgaben geführt hat und einer am Ziel vorbeigehenden CO² Steuer haben unsere heimischen, energieintensiven Hersteller zusätzlich zu kämpfen. Bereits jetzt haben deswegen weit über 1000 Menschen an Lahn und Dill ihren Arbeitsplatz verloren. Dies ist dann wohl ganz offenkundig das Ziel der ach so idyllisch-romantischen Klimajünger: Vernichtung des Industriestandortes Deutschland.

Es geht hier aber um die Zukunft unserer Heimat!
Der Lahn-Dill-Kreis muss jetzt handeln, damit der Industriestandort Lahn-Dill und die dazugehörigen Arbeitsplätze der Menschen unserer Heimat noch ein Morgen haben: Gesellschaftliche Geborgenheit und sichere Berufszweige mit Zukunftsaussichten. Stimmen Sie unserer Resolution zu und helfen Sie den Deutschen in unserer Heimat.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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